Ökumenisches Mittagsgebet endet, Musik zur Marktzeit beginnt

Am Donnerstag in dieser Woche (25.8.) wird das Ökumenische Mittagsgebet, das seit 2009 jeden Donnerstag um 12 Uhr Christen verschiedener Konfessionen in der Margarethenkirche zu einem kurzen geistlichen Innehalten zusammengeführt hat, zum letzten Mal stattfinden. Das Mittagsgebet war ursprünglich ins Leben gerufen worden, um als eine Art Tischgebet zum Gehrdener Mittagstisch zu dienen.

Gehrdenerinnen und Gehrdener allerdings, die donnerstags gerne über den Markt gehen und die ab 10 Uhr geöffnete Kirche besuchen, müssen auch in Zukunft nicht auf einen regelmäßigen Termin nach dem 12-Uhr-Geläut verzichten. Ab dem 1. September gibt es wöchentlich um 12 Uhr eine Musik zur Marktzeit. 15-20 Minuten wird sie dauern, musikalische Beiträge verschiedener Art zu Gehör bringen und Einkehr und Innehalten unter dem biblischen Wochenspruch ermöglichen. „Die Instrumente in der Kirche, die Bente-Orgel und der Flügel, auch der Ort und die Zeit, wenn Markt ist, laden ja förmlich dazu ein, wie in vielen Städten eine Musik zur Marktzeit anzubieten,“ sagt Kantor Christian Windhorst.

Anders als anderenorts heißt es nicht „Orgelmusik zur Marktzeit“, sondern „Musik zur Marktzeit“. Denn es wird immer wieder neben der Orgel auch das Klavier erklingen. Die erste „Musik zur Marktzeit“ wird vier Stücke bringen, von Robert und Clara Schumann, Richard Wagner und über das Neue geistliche Wochenlied „Meine engen Grenzen“. Der Eintritt ist jeweils frei und die Musik zur Marktzeit pausiert immer in den Schulferien.